Einsichten + Aussichten

Nachrichten aus Postbank, Wirtschaft und Finanzen für Geschäfts- und Firmenkunden

Meldungen

Kurz & knapp

Die Konsumenten in Deutschland sind weiterhin in Geberlaune. Das durchschnittliche Geschenkbudget für das Weihnachtsshopping liegt 2019 mit 281 Euro nur 0,4 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres. Das hat die jährliche Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY ergeben. Insgesamt summieren sich die geplanten Geschenkausgaben in Deutschland in diesem Jahr auf rund 18,4 Milliarden Euro. Zu den Gewinnern könnte der Fachhandel gehören: Die Geschenkeshopper planen, dort im Schnitt 92 Euro auszugeben. Rückläufig sind hingegen die geplanten Ausgaben im Online-Handel: Hier wollen die Verbraucher statt 88 Euro im Vorjahr 83 Euro investieren. Hoch im Kurs stehen Leckereien: Die dafür eingeplanten Ausgaben stiegen von 11 Euro auf 16 Euro. Das Budget für Krawatten, Socken, Pullover und Co. schrumpft hingegen – nur 32 Prozent der Konsumenten möchten in diesem Jahr Kleidung verschenken. 2018 waren es noch 36 Prozent. www.ey.com

Deutsche bleiben zu

Weihnachten konsumfreudig

Handel

Bei der Auswahl von Weihnachtsgeschenken sorgen Nachhaltigkeitsaspekte wie Ökosiegel oder Recyclingfähigkeit noch kaum für einen Kaufanreiz …

Nachhaltigkeit zählt nicht beim Geschenkekauf

Handel

Wirtschaftskriminalität

Umsatzeinbußen durch kriminelle Mitbewerber

Aufgrund von Korruption, illegalen Preisabsprachen und Schwarzarbeit verlieren deutsche Unternehmen jedes Jahr geschätzt 18 Prozent ihres Umsatzes, berichtet das Institut der deutschen Wirtschaft. Besonders hohe Schäden verursacht demnach Schwarzarbeit: Der Zoll meldet hier für 2018 eine Schadenssumme von 835 Millionen Euro. Kartellabsprachen sind hingegen rückläufig: Das Bundeskartellamt verhängte 2018 Strafen in Höhe von rund 66,4 Millionen Euro. In den Jahren 2007 bis 2017 lagen die Bußgelder im Schnitt bei 225 Millionen Euro pro Jahr. www.iwd.de

Immer mehr Unternehmen etablieren ein familienfreundliches Arbeitsumfeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) …

Deutsche Unternehmen immer familienfreundlicher

Mittelstand

Flottenmanagement

TÜV-Prüfung: Nutzfahrzeuge schneiden immer besser ab

Knapp jedes fünfte in Deutschland zugelassene Nutzfahrzeug (19 Prozent) ist 2019 durch die Hauptuntersuchung gefallen. Das geht aus dem aktuellen TÜV Report Nutzfahrzeuge hervor. Zum Vergleich: 2018 waren noch 21 Prozent der Fahrzeuge beanstandet worden, 2017 sogar 25 Prozent …

Gründer

Finanzierung europäischer Start-ups auf Rekordniveau

Europäische Jungunternehmen haben im ersten Halbjahr 2019 so viel Geld erhalten wie nie zuvor – der Gesamtwert der Start-up-Finanzierungen stieg gegenüber dem Vorjahr um 62 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro. Deutschland belegt beim Investitionsvolumen mit 2,7 Milliarden Euro den dritten Platz …

Ausblick

Die wichtigsten Ereignisse 2020

Das neue Jahr bringt wieder eine Fülle interessanter Ereignisse. Wir haben für Sie die bedeutendsten Termine in unserem Bilderslider zusammengestellt. Die wichtigsten steuerlichen und gesetzlichen Änderungen für Unternehmer lesen Sie hier.

Postbank

Finanzierung

Testsieg für Postbank Business Kredit

Der Postbank Business Kredit hat beim Test „Bester KMU-Kredit“ der Wirtschafts- und Finanzzeitung Euro am Sonntag mit der Note „sehr gut“ erneut den ersten Platz von 14 Anbietern belegt. Durchgeführt wurde der Test vom Deutschen Kundeninstitut (DKI). In die Bewertung flossen die Kategorien Kundenservice, Angebot, Konditionen und Preis-Leistungs-Verhältnis ein. www.postbank.de

Giro

Voll digital zum Business Giro

Ob am Desktop, übers Tablet oder Smartphone: Ab sofort bietet die Postbank für ihre Kontomodelle Business Giro, Business Giro aktiv und Business Giro aktiv plus die vollständig digitale Kontoeröffnung an. Freiberufler und Gewerbetreibende können sich damit die Vorort-Legitimation und den Postversand des Antrags sparen und in wenigen Minuten online ein Konto eröffnen. www.postbank.de

Urteile

  • Arbeitgeber darf auf Kündigung nicht mit Kündigung reagierenKündigungsschutzrecht

    Ein Arbeitgeber darf einem Arbeitnehmer nicht zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen, weil der Beschäftigte das Arbeitsverhältnis zuvor mit einer längeren Frist beendet hatte. Der in der Eigenkündigung zum Ausdruck gebrachte Wille des Arbeitnehmers, das Unternehmen zu verlassen, rechtfertige nicht die Kündigung durch den Arbeitgeber, entschied das Arbeitsgericht Siegburg (Az. 3 Ca 500/19).

     

    Im konkreten Fall hatte ein Mann aus Nordrhein-Westfalen seinen Job schriftlich zum 15. April 2019 gekündigt. Das Unternehmen reagierte seinerseits mit einer Kündigung zum 28. Februar. Als Grund nannte das Unternehmen den im Kündigungsschreiben des Arbeitnehmers zum Ausdruck gebrachten sogenannten Abkehrwillen. Der Betroffene erhob daraufhin eine Kündigungsschutzklage und bekam Recht.

  • „Anti-Hangover-Drink“ darf nicht beworben werdenWerberecht

    Ein alkoholbedingter Kater ist nach Auffassung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main eine Krankheit. Deshalb untersagte das Gericht einem Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, mit der Botschaft zu werben, dass sein Produkt einem Alkoholkater vorbeuge. Nach der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) dürften Lebensmitteln keine krankheitsbezogenen Eigenschaften zugewiesen werden (Az. 6 U 114/18).

     

    Ein Verein hatte gegen die Werbung des Unternehmens für seine „Anti-Hangover-Drinks“ geklagt. Der betroffene Hersteller hatte zwei seiner Produkte mit Aussagen wie„Natürlich bei Kater“ und „Mit unserem Anti-Hangover-Drink führst Du Deinem Körper natürliche, antioxidative Pflanzenextrakte, Elektrolyte und Vitamine zu“ beworben.

Marketing

Jugendliche Konsumenten hören auf Influencer

Youtuber, Instagrammer, Blogger – sie machen Eindruck bei deutschen Jugendlichen und beeinflussen deren Kaufentscheidungen. Knapp die Hälfte der 16- bis 18-Jährigen sagt, sie hätte im letzten halben Jahr ein Produkt aufgrund von Influencer-Werbung gekauft. Das ist ein Ergebnis der Postbank Jugend-Digitalstudie 2019. Unsere Infografik zeigt weitere Ergebnisse im Überblick.

Kleidung und Unterhaltung bevorzugt

Jugendliche kaufen vor allem Kleidung und Schuhe online.

Youtuber mit dem größten Einfluss

53 Prozent der Jugendlichen haben schon einmal aufgrund von Influencer-Werbung ein Produkt gekauft.

Jungen geben online mehr Geld aus als Mädchen

54 Euro geben Jugendliche durchschnittlich im Monat für Online-Einkäufe aus.

66%

Kleidung / Schuhe

52%

Film- / Serien-Streaming

49%

Medienprodukte

45%

Musik-Streaming

40%

Online-Games bzw. Ingame-Käufe

38%

Unterhaltungs-elektronik

36%

Modische Accessoires

24%

Körperpflege- und Kosmetikartikel

Kurz & knapp

Der internationale E-Commerce gewinnt für den deutschen Online-Handel immer mehr an Bedeutung. Laut einer Studie des DIHK und des Forschungsinstituts ibi research können Online-Händler ihren Umsatz durch grenzübergreifendes Verkaufen um bis zu 15 Prozent steigern. 80 Prozent der im Rahmen der Studie rund 300 befragten Händler verkaufen bereits ins Ausland, nur 10 Prozent beschränken sich derzeit und in naher Zukunft auf die nationale Ebene. Am häufigsten wird nach Österreich, Frankreich, in die Niederlande und die Schweiz exportiert. Die Prognose: Künftig wird der grenzüberschreitende Online-Handel noch weiter zunehmen. „Cross-Border-Handel ist schon heute nicht mehr wegzudenken. Deutsche Händler dürfen mit der Internationalisierung nicht mehr lange warten, wenn sie ausländische Marktanteile für sich gewinnen wollen“, sagt Dr. Georg Wittmann, Geschäftsführer bei ibi research. www.ibi.de

Internationaler Online-Handel steigert den Umsatz

Handel

Digitalisierung

Mittelstand noch mit Aufholbedarf bei KI

Künstliche Intelligenz (KI) kann nicht nur für Großkonzerne, sondern auch für mittelständische Unternehmen ein entscheidender Hebel für mehr Effizienz und neue Geschäftsmodelle sein …

In Deutschland hergestellte Waren stehen auch weiterhin für viele Menschen weltweit für Qualität. „Made in China“ hat hingegen weltweit einen schlechten Ruf …

„Made in Germany“ bleibt Qualitätssiegel

Export

Gründung

Immer mehr Übernahmegründer

Die Zahl der Übernahmen von kleinen und mittleren Unternehmen zur Firmengründung steigt in Deutschland weiter an. Laut dem Nachfolgemonitor 2019 des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken flossen zuletzt 52 Prozent der Gründungsförderungen in Unternehmensnachfolgen, nur 48 Prozent in Neugründungen. Grund für diese Entwicklung ist der demografische Wandel. Viele Firmeneigentümer, die aus Altersgründen abtreten wollen, suchen dringend Nachfolger. Daraus ergeben sich vielfältige Chancen für Übernahmegründer. www.verbaende.com

Serien-Elektrofahrzeuge stehen vergleichbaren konventionell angetriebenen Fahrzeugen in Sachen Sicherheit in nichts nach. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt der Sachverständigenorganisation DEKRA und des Instituts für Verkehrsunfallforschung der Universitätsmedizin Göttingen …

Elektrofahrzeuge überzeugen in Crash-Tests mit hohem Sicherheitsniveau

Flottenmanagement

Wirtschaft

Mehr als 100 Milliarden Euro Schaden durch Sabotage und Spionage

Sabotage, Spionage und Datendiebstahl verursachen deutschen Unternehmen immer höhere Schäden: Durch entsprechende analoge und digitale kriminelle Attacken entstand der deutschen Wirtschaft 2018/2019 ein Schaden von durchschnittlich 102,9 Milliarden Euro im Jahr …

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