Einsichten + Aussichten

Nachrichten aus Postbank, Wirtschaft und Finanzen für Geschäfts- und Firmenkunden

Meldungen

Kurz & knapp

Die Mehrheit der Deutschen hat aufgrund der Coronavirus-Pandemie ihre Konsumausgaben heruntergeschraubt. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der Postbank ergeben. Drei von vier Verbrauchern geben demnach aktuell weniger Geld aus als sonst. Gespart wird insbesondere am Urlaub (46 Prozent), an Gastronomiebesuchen (40 Prozent) sowie bei Freizeitaktivitäten und Hobbys (32 Prozent). Weniger Geld fließt zudem in Mode (28 Prozent), Dienstleistungen wie Friseurbesuche (25 Prozent) sowie Möbel und Haushaltsgeräte (22 Prozent). Die reduzierten Ausgaben sind der Umfrage zufolge nicht allein auf ein geringeres Budget zurückzuführen, etwa aufgrund von geringeren Einnahmen durch Kurzarbeit oder den Jobverlust. Es mangele auch an Gelegenheit, Geld auszugeben, etwa weil das gewünschte Reiseziel zum Risikogebiet erklärt wurde oder Restaurants geschlossen sind. www.postbank.de

 

Deutsche konsumieren weniger

Postbank Umfrage

Die coronabedingte Krise in wichtigen Auslandsmärkten weltweit hemmt die Investitionen in großen Teilen der deutschen Industrie. Das hat eine aktuelle Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ergeben.

Gebremste Investitionen

Industrie

Kassensysteme

Erste cloudbasierte TSE

Bargeldintensive Betriebe müssen bis Ende März 2021 ihre Kassen mit einer zertifizierten Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) aufrüsten oder entsprechende neue Kassen anschaffen. Das schreibt die Kassensicherungsverordnung vor. Vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ist dafür kürzlich erstmals eine cloudbasierte TSE-Lösung zertifiziert worden. Entwickelt wurde sie von der Bundesdruckerei-Tochter D-Trust und der DF Deutsche Fiskal GmbH. Die zentrale TSE-Cloud eignet sich insbesondere für große Händler und Filialunternehmen.  www.bundesdruckerei.de

Bereits jeder zweite Einzelhändler in Deutschland setzt auf Online-Vertrieb. 37 Prozent davon sind sowohl stationär als auch online unterwegs. 14 Prozent vertreiben ihre Waren ausschließlich online. Der Handel digitalisiert sich aber nicht nur im Vertrieb.

Mehr Digitalisierung

Einzelhandel

Unfallversicherung

Corona senkt Zahl der Arbeitsunfälle

Eine positive Meldung in Sachen Coronavirus gibt es von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV): Die Zahl der Arbeitsunfälle ging im ersten Halbjahr um 15 Prozent von 432.684 auf 367.016 zurück, die Zahl der meldepflichtigen Wegeunfälle reduzierte sich um rund 20 Prozent. Der Grund dafür dürfte laut DGUV zum einen in der großen Zahl der Beschäftigten liegen, die in Kurzarbeit waren, zum anderen im Wechsel vieler Beschäftigter ins Homeoffice. www.dguv.de

Wirtschaft

Corona-Staatshilfen überlebenswichtig

Forscher der Universität Mannheim haben 9.500 Unternehmen dazu befragt, wie die staatliche Corona-Hilfe bei ihnen angekommen ist. Zwei Drittel haben staatliche Hilfe in Anspruch genommen. Fast die Hälfte dieser Unternehmen hätte die Krise nach eigener Einschätzung ohne diese Hilfe nicht überlebt. Die meistgenutzten Maßnahmen sind die Corona-Soforthilfe (49 Prozent) sowie Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld (26 Prozent). www.accounting-for-transparency.de

Marketing

Die beliebtesten Marken des Jahres 2020

Seit 2015 zeichnet das Marktforschungsunternehmen YouGov in Kooperation mit dem Handelsblatt die aus Verbrauchersicht besten Marken in Deutschland aus. Zwei Plätze aufholen kann in diesem Jahr der deutsche Mischkonzern Bosch: Belegte das Unternehmen 2019 noch Platz 7, kann es in diesem Jahr mit 48,9 Punkten Platz 5 erobern. www.yougov.com

Postbank

Banking & Brokerage

Aktionspreis für BestSign-Stick

Um ihre Kunden im Postbank Banking & Brokerage gut zu schützen, bietet die Postbank verschiedene moderne Sicherheitsverfahren an. Mit einem BestSign-Gerät läuft die sichere Freigabe per Knopfdruck und digitaler Signatur. Bis zum 31.12.2020 erhalten Postbank Geschäftskunden beim Kauf eines SealOne® BestSign Sticks ihrer Wahl einen Rabatt in Höhe von 33,80 Euro. Geben Sie einfach auf der Händlerseite www.postbank.de/seal-one den Rabattcode „BESTSIGN-2020GK“ ein. Der Kauf des SealOne® 2200 ist damit inklusive Versand kostenlos. Bei anderen BestSign-Geräten reduziert sich der Preis entsprechend.

 

Die Freigabe per BestSign-Stick erfolgt je nach Gerätetyp mit USB-Anschluss (z. B. Seal One® 2200) oder kabellos mit Bluetooth (z. B. Seal One® 7300pro) für Tablet oder Smartphone. Ein Gerät kann von mehreren Personen parallel genutzt werden. Das BestSign-Gerät ist besonders gut geeignet, wenn die Verwendung der BestSign-App nicht möglich ist. Mehr zum BestSign-Verfahren erfahren Sie hier.

Zahlen, bitte!

Internetnutzung: Ältere holen auf

Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland ist 2020 um 3,5 Millionen auf 66,4 Millionen gestiegen. Vor allem die ältere Zielgruppe ab 60 Jahre hat dazu beigetragen. Bei der täglichen Nutzung hat Facebook seinen Spitzenplatz als soziales Netzwerk an Instagram verloren. Das sind Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2020. Weitere sehen Sie in unserer aktuellen Infografik.

Kurz & knapp

Während viele Branchen unter dem Coronavirus leiden, konnte die Fahrrad- und E-Bike-Industrie bislang davon profitieren. Mitte März 2020 mussten zwar auch die Fahrradgeschäfte in den meisten Bundesländern schließen, der stationäre Verkauf war dadurch bis Mitte April stark eingeschränkt. Auch die Lieferketten, zum Beispiel aus Asien, waren gestört oder ganz unterbrochen. Onlineanbieter vermeldeten hingegen hohe Absätze. Nach Wiedereröffnung der Geschäfte erlebte die Branche dann laut dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) einen regelrechten Run auf Fahrräder, E-Bikes, Komponenten und Zubehör. Der ZIV rechnet damit, dass zwischen Januar und Juni cirka 3,2 Mio. Fahrräder und E-Bikes verkauft wurden. Das ist hinsichtlich des Absatzes ein Plus von rund 9,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Bereits im Jahr 2019 hatte sich die Branche über Rekordumsätze freuen können, vor allem aufgrund der steigenden Nachfrage nach E-Bikes. www.ziv-zweirad.de

Boom in der Krise

Fahrradhandel

Die deutsche Wirtschaft nimmt Corona ernst: Knapp 90 Prozent der Betriebe wenden unterschiedliche Maßnahmen zum Arbeits- und Infektionsschutz an. Das geht aus einem Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hervor.

Betriebe gut geschützt

Coronavirus

Außenhandel

Neues EU-Ursprungstool

Die EU-Kommission hat im Oktober ihr neues Online-Ursprungstool ROSA freigeschaltet. Mithilfe des Tools können Unternehmen einfacher als bisher prüfen, ob sie Freihandelsabkommen nutzen können oder den vollen Zollsatz zahlen müssen. Das Ursprungstool ist in das neue EU-Handelsportal „Access2Markets“ integriert. Es soll vor allem kleineren und mittelgroßen Betrieben die Anwendung von Freihandelsabkommen erleichtern. Komplexe Regeln und Dokumentationspflichten halten bisher viele Unternehmen davon ab, Handelserleichterungen zu nutzen. trade.ec.europa.eu/access-to-markets/de

Die Coronavirus-Pandemie hat den Trend zum Arbeiten im Homeoffice deutlich verstärkt. Unternehmen können durch die veränderte Büronutzung langfristig signifikante Einsparpotenziale realisieren. Vorher müssen sie allerdings in IT und Schulungen investieren.

Miete sparen

Homeoffice

Rechnungswesen

Digitalisierung stagniert

Unternehmen haben bei der Digitalisierung des Rechnungswesens in den vergangenen beiden Jahren kaum Fortschritte gemacht. Das zeigt die Umfrage „Digitalisierung im Rechnungswesen 2020“ von KPMG und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Demnach haben sich Cloud-Lösungen, Big-Data-Tools, Künstliche Intelligenz oder Blockchain-Technologien seit 2018 im Rechnungswesen nicht nennenswert weiterverbreitet. Erst sieben Prozent der Studienteilnehmer nutzen ein leistungsfähiges ERP-System wie SAP S/4HANA. www.kpmg.de

Einzelhandel

Mehr bargeldlose Zahlungen gewünscht

Etwas mehr als 60 Prozent der Deutschen zahlen mittlerweile an Supermarkt- oder anderen Kassen mit Karte oder Handy. Die Coronavirus-Pandemie hat den Trend zu bargeldlosen Zahlungen nochmals beschleunigt. Während des Lockdowns im Frühjahr gaben in einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom drei Viertel der Befragten an, Zahlungen mit Bargeld, so oft es geht, zu vermeiden. 7 von 10 wünschten sich mehr Möglichkeiten, um kontaktlos bezahlen zu können. www.bitkom.de

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